Stark im Markt. Aber wie bleibt das Unternehmen zukunftsfähig?
Ein traditionsreiches mittelständisches Maschinenbauunternehmen hatte sich über Jahrzehnte einen hervorragenden Ruf als Hersteller hochwertiger technischer Produkte erarbeitet.
Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, steigende Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung und neue Anforderungen an Produkte und Services machten deutlich: Die vorhandene Unternehmensstrategie musste weitergedacht werden.
Die zentrale Frage war nicht: Was funktioniert heute? Sondern: Was muss morgen möglich sein?
Nicht einzelne Maßnahmen optimieren. Das Unternehmen als Ganzes betrachten.
Gemeinsam mit der Geschäftsleitung wurden Markt, Wettbewerb, Organisation, Produkte, Prozesse und zukünftige Geschäftsmöglichkeiten analysiert.
Die strategische Arbeit verband Wettbewerbsanalyse, externe Rahmenbedingungen, SWOT, Change Management, Digitalisierung, Vision, Mission, Markenfundament und Marketingstrategie zu einer Gesamtarchitektur.
Mensch. Produkt. Organisation.
Die Weiterentwicklung wurde entlang dreier Perspektiven strukturiert:
- Mensch: Teilhabe, Mitnahme, Wertschätzung und Flexibilität.
- Produkt: bestehendes Portfolio optimieren, neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln und Innovation systematisieren.
- Organisation: Strukturen flexibilisieren, Verantwortlichkeiten schärfen und neue Geschäftseinheiten ermöglichen.
Die bestehende Unternehmensstrategie wurde dabei nicht verworfen, sondern um eine zweite strategische Säule ergänzt: Neben der Optimierung des Kerngeschäfts sollte systematisch Raum für neue Produkte, Services und Geschäftsfelder entstehen.
Vom Produktversprechen zum breiteren Leistungsversprechen.
Aus dem klassischen Produkthersteller sollte schrittweise ein flexibleres Unternehmen mit einem breiteren Leistungsverständnis entstehen.
Die Perspektive verschob sich von der reinen Produktstrategie hin zur Unternehmensstrategie: Welche Kompetenzen besitzt das Unternehmen – und welche neuen Leistungen, Services und Geschäftsmodelle können daraus entstehen?
Ein strategischer Fahrplan für mehrere Zukunftsstufen.
Entstanden ist ein Fahrplan, der Konsolidierung und Optimierung des bestehenden Geschäfts mit der Entwicklung neuer Produkte, Services, Organisationsformen und Geschäftseinheiten verbindet.
Der strategische Rahmen gab Geschäftsleitung und Organisation eine gemeinsame Richtung und machte deutlich, welche Veränderungen nacheinander vorbereitet und umgesetzt werden müssen.
Strategie bedeutet nicht, die Zukunft vorherzusagen. Strategie bedeutet, ein Unternehmen auf unterschiedliche Zukünfte vorzubereiten.